Oldtimerclub Stolberg e.V. im ADAC

Treffen / Ausfahrten / Touristische Fahrten / Stammtisch u.v.m.

Fahrtbericht: Ahr-Rotwein-Klassik - AAC 11.07.2021     Text: Frank Kutsch              Bilder: Rolf Dieter Koch

Nun also die 2. Auflage der Ahr-Rotwein-Klassik für uns. Nachdem sie trotz Corona letztes Jahr durchgeführt wurde, freuten wir uns schon auf die Fahrt in diesem Jahr. Wir drehten bei uns im Club ordentlich die Werbetrommel, so startete der OC-Stolberg mit 7 Teams. Leider konnten wir in diesem Jahr nicht im tollen Kurpark starten, aber der Ausweichstandort war mit der Firma Wunderlich auch schnell erreichbar. Platz war ausreichend vorhanden. Als Parkplatz wurde die Wiese neben dem Firmengelände genutzt. Ein bisschen hubbelig und nicht ganz ungefährlich für das ein oder andere Fahrzeug.

Um 8:45 Uhr angekommen, wurden wir von Hermann-Josef Doll begrüßt und nach einem netten kurzen Plausch war noch reichlich Zeit um das Frühstück zu sich zu nehmen und die ankommenden Oldtimer zu begrüßen. Punkt 9:45 Uhr startete Robert Kreusch mit der Fahrerbesprechung. Auch hier gabs kurzfristige Umleitungen, na dann bin ich aber froh, dass nicht nur wir immer das Glück haben, dass nach der Genehmigung durch die Behörden die Baustellen eingerichtet werden, und man NULL Ahnung davon hat. Sollte eigentlich bei den saftigen Gebühren schon selbstverständlich sein, dass man darüber informiert wird - aber ich denke, da kann jeder Verein ein Lied drüber singen. Die entsprechenden Umleitungsblätter wurden uns beim Start dann mit der Bordkarte übergeben.

Ab 10:01 Uhr gings dann im 30-Sek-Rhythmus los: Erst starteten die 17 Tourensportler und dann gings mit den 130 Touristen los - was für ein Starterfeld! Für uns gings mit der Startnummer 116 um 11:06 Uhr los.

Wie immer, nach eingezeichneter Strecke in der Karte - sehr übersichtlich und einfach zu fahren. Nicht so einfach waren - wie schon im letzten Jahr - die Suchbilder. Eine Herausforderung, auf die ich unsere mitfahrenden Teams ausführlich vorbereitet hatte - also rausreden gilt nicht !

Letztes Jahr hatten wir je 4 Bildersuchkarten, die im Bordbuch auf 4 Teilbereiche aufgeteilt waren, das war schon tricky. In diesem Jahr wurde sofort 2 Bilderkarten laut Bordbuch gültig - es hieß also 14 Bilder zu finden - und das in der 1. Etappe - oh weia. Die Strecken-OK`s des AAC waren gut platziert und durchweg gut zu sehen. Bei den Bildern wollte Robert uns wieder auf‘s Glatteis jagen - einige waren auf der linken Seite zu sehen, durften aber laut Fahrerbrief nicht notiert werden. Die Mittagspause war in Hönnigen, in der Nähe der Nordschleife. Dort wurde die neue Bordkarte ausgegeben. Alle Bilder der Bilderkarte B waren bis jetzt nicht vorgekommen - wenn das mal alles richtig war. Kurze Rücksprache mit den anderen Teams: Auch sie hatten nicht ein Bild der Bilderkarte B notiert.

Nach einem Stück Kuchen und einem Getränk gings dann wieder auf die Reise: Bei der Ausfahrt mussten wir in einem Eimer etwas ertasten: Klar war, dass der untere Teile das Ventil eines Motors was, aber am Ende konnte man noch etwas Seltsames ertasten. Ich entschied mich also für das „Ventil“ - wie, glaube ich, fast jeder Teilnehmer 😉

Beim Gang zum Auto stellte ich fest, dass sehr viele Teilnehmer bereits die Bilderkarten C und D im Wagen angebracht hatten, hmmmmmm..... ob das nicht doch ein Fehler war?! Auf diese Bilderkarten wies das Bordbuch erst 3 Seiten später hin. Direkt nach den ersten beiden Kreuzungen kam ein Suchbild der Bilderkarte B - also doch Recht gehabt. Robert hatte wieder zugeschlagen 😉.

So gings dann auf die 2. Etappe und mit dem Einsatz der Bilderkarten C und D wurde es wirklich knifflig: 20 Suchbilder galt es zu finden, wobei wir mittlerweile ja wussten, dass einige davon auch links -und damit als Negativkontrolle - zu finden waren.

Ca. 10 km vor dem Ziel, erkannten wir einen liegengebliebenen 924 am Straßenrand und baten unsere Hilfe an. Da mir die gleiche Situation erst vor wenigen Wochen mit meinem 944 passierte, wurden natürlich sofort die üblichen Verdächtigen getestet: Überbrückungskabel und Bremsenreiniger raus und auf geht’s. Leider lies der Motor sich auch damit nicht überzeugen und die Zündung wurde als Fehler ausgemacht. Einige Wagen hinter uns, war unser Vereinsmitglied und Kfz-Meister Bernd Peters, der mittlerweile als ADAC-Engel eingesetzt werden könnte. Auch bei unserer Fahrt tauchte er genau im richtigen Moment auf, um einen Calvy-Mitchel wieder ans Laufen zu bringen. Diesmal hatten wir weniger Glück. Wie sich nachher herausstellte, lag es an einer gebrochenen Platine im Verteiler. Tja, da gabs nicht viel zu machen. Nach dem ca. halbstündigen Aufenthalt gings dann weiter Richtung Ziel und uns fehlten noch 7 Bilder auf den beiden Bilderkarten, wenn das mal gut geht. Hoffentlich haben wir die nicht übersehen, dann war es das für eine gute Platzierung.

Wir kamen mit 20 Minuten Vorzeit ins Ziel und das Buffet war schon sehr gut besucht. Also erst ein Bierchen und dann lecker essen. Wie schon im letzten Jahr ein großes Dankeschön an alle fleißigen und vor allen Dingen freundlichen Helfer, die der ACC wieder für sich gewinnen konnte.

Dann galt es gespannt auf die Siegerehrung zu warten. Hermann-Josef hatte sich bereits umgezogen - DAS Zeichen dafür, dass es gleich los geht 😉

Als erstes wurden die Siegerehrungen der Klassen vorgenommen. Klasse 4 - unsere Klasse - stand an und es wurde noch spannender. Als er zu den Podestplätzen kam, spannte er uns erneut auf die Folter und gab bekannt, dass es einer der 944 geschafft hatte - nur welcher ?!

Und dann kamen tatsächlich unsere beiden Namen und wir hatten den 3. Platz für uns sichern können. Alle Podestplätze waren Porsche 944 - schon cool. In der Gesamtwertung durften wir uns über einen tollen 4. Platz freuen. Wir freuten uns riesig über diese Platzierung bei dem großen Starterfeld. Einen Preis zu erhalten, und dann mit den Teams des eigenen Vereins zu feiern, war ein tolles Erlebnis, man freut sich umso mehr - auch wenn wir zu der Zeit nicht mehr vollzählig waren.

Und die Auflösung zum Rätsel nach der Mittagspause: Es war tatsächlich ein Ventil, an dem am Ende eine Mutter angeschweißt war, so dass es sich um einen FLASCHENÖFFNER handeln sollte - wer hätte das gedacht? Da er gleichzeitig auch Preis für den 3. Platz in der Klasse war, werde ich mir überlegen ihn demnächst auch bei uns mal einzusetzen 😉.

Am Ende des Tages eine gelungene Veranstaltung mit netten und freundlichen Helfern. Strecke sehr schön ausgesucht, die z.T. kleinen Sträßchen ließen sich gut befahren. Eine Bitte für nächstes Jahr hätte ich: Bitte teilt die Bilderkarten wieder in 4 Abschnitte ein, damit es nicht so schwierig wird. Die Karten kamen zwar nacheinander, aber das wussten wir erst, nachdem wir die erste Karte bereits komplett bearbeitet hatten. Freuen uns schon aufs nächste Jahr - WIR SIND WIEDER DABEI !

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